© KLAUS-DIETER GRÖHLER, ABGEORDNETER FÜR DEN WAHLKREIS CHARLOTTENBURG-WILMERSDORF

Neuigkeiten

21.07.2017, 16:53 Uhr

Ja zu Tegel!

Am 24. September findet nicht nur die Bundestagswahl statt, sondern die
Berlinerinnen und Berliner haben auch die Möglichkeit über den Erhalt des
Flughafen Tegels im Rahmen eines Volksentscheides abzustimmen. Über seine Einstellung zum Flughafen Tegel haben wir mit Klaus-Dieter Gröhler, Mitglied des Bundestages und Wahlkreisabgeordneter für Charlottenburg-Wilmersdorf gesprochen.
 

Frage: „Herr Gröhler, wollen Sie, dass weiterhin
als Flughafen genutzt wird?“
Antwort: „Ein ganz klares JA! Je länger sich
die Eröffnung des BER verzögert und seit
klar ist, dass der rot-rot-grüne Senat gegen
den Ausbau des künftigen BER, desto mehr
nimmt die Einsicht zu, dass Tegel offen bleiben
muss. Diese Reaktion erlebe ich auch
ständig bei zahlreichen Gesprächen mit
Bürgerinnen und Bürgern. Unter den jetzigen
verkehrspolitischen Bedingungen Tegel
zu schließen, wäre für Berlin ein extremer
Standortnachteil. Berlin sollte den Fehler,
Tempelhof zu schließen, nicht noch einmal
bei Tegel wiederholen.“

Frage: „Aber wurde nicht oft von der Politik
argumentiert, dass Tegel aus rechtlichen
Gründen geschlossen werden muss?“
Antwort: „Das stimmt, diese Argumentation
gibt es, es gibt aber auch mehrere Gutachten,
die besagen, dass Tegel weiter betrieben
werden kann. Die rechtlichen Bedingungen
für den Erhalt von Tegel mögen zwar kompliziert
sein, aber es lohnt alle Anstrengungen,
diesen leistungsfähigen Flughafen weiter
für Berlin zu erhalten. Klar ist aber, dass dazu
ein neues Planfestellungsverfahren nötig
wird und zahlreiche Anwohner Anspruch auf
qualifizierten Lärmschutz haben.“

Frage: „Sie werden also am 24.9. mit JA
stimmen?“
Antwort: „Das werde ich tun, und ich glaube,
die Mehrzahl der Berlinerinnen und Berliner
wird das machen. Ich kann dem Senat nur
raten, dieses Votum dann ernst zu nehmen.
Beim Thema Flughafen hat die Politik in Berlin
schon zu viel Vertrauen verbraucht, es
wird Zeit, hier endlich vernünftig und ohne
Ideologie die Zukunftsfähigkeit Berlins zu
sichern.“

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