Haushaltsausschuss:

Förderung des deutschen Spitzensports

Für die Förderung des deutschen Spitzensports stehen im Sporthaushalt des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) künftig zusätzlich gut 67 Mio. Euro bereit. Damit stehen insgesamt 231 Mio. Euro zur Verfügung.

Klaus-Dieter Gröhler (CDU), zuständiger Berichterstatter und Abgeordneter des Wahlkreises Charlottenburg-Wilmersdorf, sagt dazu: „Die Union hat für eine Erhöhung von gut 36 Mio. Euro gesorgt, denn es gilt, die Bedingungen für unsere Athleten, Trainer und Betreuer weiter zu verbessern, damit wir international auch künftig Erfolge feiern können.“.
 
52,87 Mio. Euro gibt der Bund zusätzlich für Zentrale Maßnahmen des Sports gegenüber des ursprünglichen Finanzplans durch Aufwüchse im Rahmen des Regierungsentwurfs (27,77 Mio Euro), den Nachvollzug in der Bereinigungsvorlage des Bundesfinanzministeriums (16 Mio. Euro) und die Bereinigungssitzung im Haushaltsausschuss (9,17 Mio. Euro)
 
Mit 1 Mio. Euro unterstützt der Bund eine externe Expertise mit dem Ziel, eine langfristig angelegte Strategie für Sportgroßveranstaltungen aufzubauen und umzusetzen. Angestrebt wird dabei auch eine erfolgreiche Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele.
 
450.000 Euro stehen für die Interessenvertretung der Athleten in Deutschland, Athleten Deutschland e.V., dauerhaft bereit.
 
1,05 Mio. Euro gibt der Bund für die Vorbereitung des Internationalen Deutschen Turnfestes (IDTF) 2021 in Leipzig.
 
Hinsichtlich des Nichtolympischen Sports erfolgte eine haushaltsneutrale Anpassung des Finanzierungsanteils im Haushaltsvermerk. Den genannten Sportverbänden stehen zukünftig 3,9 Mio. Euro zur Verfügung; bislang waren es 2,4 Mio. Euro.
 
300.000 Euro sind für die Entsendung der ca. 165 Athletinnen und Athleten und der 85 Betreuerinnen und Betreuer zu den European Games 2019 vorgesehen. Hier können sich die Sportlerinnen und Sportler bereits für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio (Japan) qualifizieren.
 
Für die Errichtung und Ausstattung von Sportstätten für die Ski-Weltmeisterschaften in Oberstorf 2021 sind 17,3 Mio. Euro bestimmt.

Sollte Berlin den Zuschlag für die Ausrichtung der Special Olympic World Games 2023 erhalten, wird sich der Bund mit 360.000 Euro daran beteiligen.

Klaus-Dieter Gröhler (CDU) bemerkt dazu: „Zur Sicherung der Gesamtfinanzierung sowie der Garantieabgabe gegenüber Special Olympics International (SOI) wird eine Verpflichtungsermächtigung benötigt. Sie ist bis zur Vergabeentscheidung und der Abstimmung eines Gesamtkosten- und Finanzierungsplans gesperrt“.
 
 216.000 Euro werden zur Stärkung der Öffentlichkeitsarbeit zum Thema „Gewalt gegen jüdische Sportlerinnen und Sportler“ durch Makkabi Deutschland e.V. bereitgestellt.
 
Klaus-Dieter Gröhler MdB: „Damit unterstützen wir mit Hilfe des Sports einerseits die Vermittlung traditioneller jüdischer Werte, Identität und Bewusstsein und tragen andererseits zur Verständigung zwischen Juden und Nichtjuden bei.“
 
 
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