Am Dienstag, 26.01.2016, wurde im „Café Wahlkreis“ gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Volkmar Klein zum Thema „Entwicklungshilfe – Eine Strategie, Fluchtursachen wirksam zu bekämpfen?“ diskutiert.

Volkmar Klein, MdB ist im Haushaltsausschuss unter anderem für Entwicklungshilfe zuständig. Außerdem ist er Mitglied des Aufsichtsrates in der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Aus dieser Position heraus konnte er interessante Einblicke in das Thema geben.

Vor allem thematisierte er die Bedeutung der beiden wichtigsten Facetten von Entwicklungshilfe durch die Bundesrepublik Deutschland. Dies sind zum einen die praktische Hilfe in den Ländern vor Ort sowie die finanzielle Unterstützung. Er hob hervor, dass beide Facetten im ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen müssen und die eine ohne die andere Seite meist wenig erfolgversprechend bleibt. Ziel der Entwicklungshilfe sei laut Klein, „Chancen für Menschen zu kreieren“ sowie selbsttragende Systeme in Entwicklungsländern zu etablieren, damit beständige Gesellschaftsstrukturen, eine stabile Regierung sowie rentable Wirtschaftsstrukturen entstehen und vor allem Armut langfristig bekämpft werden können.

Abschließend betonte Klein, dass die Bundesrepublik bereits einige Investitionen im Bereich der Entwicklungshilfe leiste. Dessen ungeachtet gäbe es international, vor allem im Zuge der Flüchtlingskrise, noch einige Herausforderungen, die auf uns, als verantwortungsvolle Industrienation zukommen würden, denen man nur mit ausgewogener politischer, diplomatischer und wirtschaftlicher Zusammenarbeit Herr werden könne.

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