Geschäftsstelle des Kroatischen Weltkongresses in Berlin eröffnet

 

Weit über 400.000 Menschen in Deutschland haben kroatische Wurzeln.
Sie bilden damit die fünftgrößte hiesige Migrantengruppe. Dass man im Alltag am Arbeitsplatz oder in der Freizeit gar nicht bemerkt, dass sein Gegenüber kroatische Wurzeln hat, abgesehen vielleicht vom Namen, liegt daran, dass Mitglieder dieser Migrantengruppe besondere Integrationsanstrengungen unternommen haben.



Da aber Integration nicht bedeutet, dass man seine Wurzeln verschweigen oder vergessen soll, existiert seit 1994 der Kroatische Weltkongress in Deutschland e.V. (KWKD) als Dachverband und freiwilliger Zusammenschluss der kroatischen Vereine und Verbände in Deutschland. Ziel ist neben der Interessenwahrnehmung auch, das kulturelle und geistige Erbe der Kroaten zu bewahren.

20 Jahre nach der Gründung des Dachverbandes hat die Organisation am 8. Februar 2014 ein Büro in Berlin eröffnet, genauer gesagt in der City-West (Joachimstaler Straße 15). Möglich wurde dieses durch eine Förderzusage des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF).
Das BAMF fördert bundesweit 11 Migrantenorganisationen mit dem Ziel, die Erfolge bei der Integration zu stabilisieren und weiter auszubauen.

Klaus-Dieter Gröhler überbrachte als Wahlkreisabgeordneter Glückwünsche zur Eröffnung der Geschäftsstelle an Mijo Marić, dem in Charlottenburg wohnhaften Vorsitzenden des KWKD. Gröhler betonte dabei die Wichtigkeit des Gelingens der Integration als eine der zentralen Aufgaben Deutschlands. Dabei lobte er das Erreichte bei den Menschen kroatischer Abstammung und bezeichnete sie als Vorbild anderer Migrantengruppen. 

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