„Wird es dieser Typ, der da den Laden aufmischt?“ - Jürgen Hardt, MdB am Vorabend der US-Wahlen zu Gast bei Klaus-Dieter Gröhler

 „Alle erwarteten einen leichten Spaziergang für Clinton, Trump wurde lediglich als Medienhype wahrgenommen. Was später geschah, wurde vielfach nicht vorausgesehen“, leitete Jürgen Hardt seinen Vortrag im Café Wahlkreis in Berlin Wilmersdorf am 7. November ein.

Auf Einladung von Klaus-Dieter Gröhler hatte der CDU-Bundestagsabgeordnete und Transatlantikkoordinator vor den US-Wahlen das Bürgerbüro besucht und sich der Diskussion mit den Bürgern zum Thema „Amerika vor der Wahl“ gestellt.

Neben der Frage, wie es zur Nominierung der zwei „unbeliebtesten Kandidaten“ in der amerikanischen Geschichte kam, wurden die Veränderungen in der amerikanischen Mittelschicht und das nur schwer voraussehbare Wahlverhalten der US-Bürger besprochen. „Die jahrzehntelang gültige Maxime, dass Anstrengung und eigene Leistung Erfolg versprechen, es von Generation zu Generation immer besser wird, gibt es für den Durchschnittsamerikaner nicht mehr“, erklärte Jürgen Hardt. Die daraus entstehende Unsicherheit macht Veränderungen in der Gesellschaft möglich, die sich auch im Wahlverhalten auswirken.

Daneben waren für die teilnehmenden Bürger vor allem Parallelen zur Entwicklung in Europa sowie potentielle Auswirkungen einer Wahl Donald Trumps auf das Verhältnis Amerikas zu Deutschland und auf die Außen- und Sicherheitspolitik wichtig. Am Ende wurde abgestimmt: Lediglich fünf Bürger vermuteten eine Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika…

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