500 Jahre danach: Kommerz, Glaube und Aufbruch

 

Am Dienstag, 28.03.2017, war der CDU-Abgeordnete Christian Hirte aus dem Wahlkreis 190 in Westthüringen im Bürgerbüro Café Wahlkreis in Wilmersdorf zu Gast. Hirte sprach über die Bedeutung Martin Luthers und der Reformation für unsere Gesellschaft bis heute. Als treibende Kraft beispielsweise im Buchdruck (ein Drittel aller Drucke im 16. Jahrhundert waren theologischen Inhalts), aber auch in Musik und Wirtschaft, hob er den Einfluss der Reformation hervor. Was wäre Bach, der Tonmeister der Reformation, ohne Luther? Auch auf die Dienstbarmachung Martin Luthers für bestimmte politische Strömungen ging Hirte ein: Beispielsweise nannte er die Vereinnahmung als „Held des Sozialismus“, als Vorkämpfer ohne Klassendünkel.

Reformationsgeschichte ist als Stück der nationalen Identität heute überall in Deutschland und zum 500. Jubiläum aktueller denn je. Sprache, Kunst und Kultur sind bis heute reformatorisch geprägt. Vor allem in der Diskussion mit dem Plenum kam auch die Bedeutung des Christentums an sich und des christlichen Menschenbildes im  Allgemeinen zur Sprache. Als größte und am stärksten wachsende Religion der Welt muss der Anspruch eines jeden Christen an sich selbst, in christlichem Sinne zu leben, gewahrt bleiben. Wohl wissend, dass dieser Anspruch nicht immer erfüllt werden kann. Dies gilt sowohl für Politik und Gesellschaft, aber auch privat, im Umgang mit anderen Religionen und untereinander.

Als nächste Veranstaltung steht am kommenden Samstag, 01.04.2017, von 16:00 bis 18:00 Uhr die Vernissage „Maritimes und Bilder aus dem alten Berlin“ im Café Wahlkreis in Charlottenburg bevor. Klaus-Dieter Gröhler freut sich auf Ihren Besuch!

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