Häusliche Gewalt – (K)ein Thema? Was können wir tun?

Büro Gröhler
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 Am 14.03.2018 hatte Klaus-Dieter Gröhler, MdB gemeinsam mit der Frauen Union Charlottenburg-Wilmersdorf zu einem offenen Diskussionsabend eingeladen zum Thema „Häusliche Gewalt – (K)ein Thema? Was können wir tun?“ mit Johanna Thie, Fachreferentin für Hilfen für Frauen bei der Diakonie Deutschland.

Opfer häuslicher Gewalt sind in allen gesellschaftlichen Kreisen anzutreffen. Meist sind Frauen davon betroffen. Allein im Jahr 2004 hat jede vierte Frau Auswüchse häuslicher Gewalt erlebt. Sie äußern sich in körperlichen Gewalttaten wie Schlagen, Schubsen, Treten oder sexuellen Übergriffen. Aber auch psychische Misshandlungen dürfen nicht unterschätzt werden, denn Beleidigungen, Demütigungen oder Drohungen hinterlassen tiefe seelische Wunden, die das Selbstwertgefühl des Opfers immer weiter schwinden lässt und dadurch sein Abhängigkeitsverhältnis zum Täter stärkt.

Viele soziale Einrichtungen bieten Betroffenen Hilfe und Unterstützung an. So die Diakonie Deutschland mit ihrem Hilfeportal (hilfe.diakonie.de/gewalt-gegen-frauen/) oder die rund 360 Frauenhäuser in Deutschland. Sie helfen den Opfern auch dabei, in ein selbstständiges Leben zurückzukehren. Allein 2017 haben dort etwa 17.000 Frauen Schutz vor ihren Peinigern gefunden. Ein bundesweites Beratungsangebot bietet das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ unter der Telefonnummer 08000 116 016 und via Online-Beratung (hilfetelefon.de) an, darunter auch eine anonyme Erstberatung rund um die Uhr. In Berlin können die Betroffenen über die BIG Hotline 030 6110300 Beratung und Unterstützung in mehreren Sprachen erhalten.

 

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